Rezension in AIT 3/2014

In der AIT 3.2104 mit dem Schwerpunktthema «Wohnen» hat Uwe Bresan eine Rezension von Midcomfort publiziert. Genau genommen sagt zwar der eingangs zitierte Satz „Es dürfte eines der großen Rätsel der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts bleiben, warum sich eine Architektursprache stilprägend und auf breiter Front durchsetzen konnte, die vom größten Teil der Bevölkerung als unverständlich und fremd, zuweilen sogar als kalt und feindlich empfunden wird.“ nichts über eine mögliche Abneigung gegen die Moderne aus. Auch Liebhaber der Moderne könnten (und sollten) sich darüber wundern. Ansonsten aber eine schöne Besprechung, insbesondere wenn man bedenkt, wie wenig Platz dem Autor dafür zur Verfügung stand.

Anbei der entsprechende Ausriss aus der gedruckten Zeitschrift:

Ausriss_AIT

Lieferbarkeit, 2. Auflage und Errata

UPDATE 30.04.2013
Bis Mitte Mai besteht noch die Möglichkeit, Fehler zu melden oder direkt im unten verlinkten Google-Doc einzutragen. Ende Juni sollte dann die überarbeitete Neuauflage im Handel sein. 

Midcomfort ist nun im Buchhandel wieder erhältlich. Weil es aber absehbar ist, dass die erste Auflage in einigen Wochen vergriffen sein wird, wird zur Zeit eine zweite Auflage geplant.

Verschiedene Leser haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass im Buch noch einige Schreib- und Typografiefehler zu finden sind. Damit dies in der zweiten Auflage besser wird, können Fehler in der unten verlinkten Liste eingetragen (oder weiterhin per Mail gemeldet) werden:

Errata Midcomfort

Ich danke allen für die Mitarbeit!

kurzzeitige Lieferschwierigkeiten

Leider gibt es zur Zeit Lieferschwierigkeiten, sowohl im Online-Handel als auch in den Buchhandlungen. Das Midcomfort-Buch hat sich besser verkauft, als der Verlag gedacht hatte.

Es ist aber noch nicht vergriffen. Die letzten Exemplare sind zur Zeit vom Lager des Verlags in Wien unterwegs zur deutschen Auslieferung. (Die auch die Schweiz bedient.) Midcomfort sollte also in den nächsten Tagen wieder lieferbar sein. Und bevor alle Exemplare verkauft sind, ist dann hoffentlich die zweite Auflage da.

So falsch wie das dort abgebildete Cover ist also  die Aussage auf der ExLibris-Homepage „Noch nicht veröffentlicht. Keine Lieferterminangabe vom Verlag möglich“. 

 

Midcomfort als Buch


Midcomfort Cover

Nachdem vor ungefähr zwei Jahren das Interesse an Midcomfort immer grösser wurde und umgekehrt dazu die Anzahl der noch verfügbaren Hefte immer kleiner, haben wir uns entschlossen, Midcomfort als Buch herauszugeben.

Wir haben aber nicht etwa einfach die 6 Hefte aneinandergereiht. Das Buch wurde komplett neu geschrieben und illustriert. Darum hat es etwas länger gedauert – aber nun ist das Buch im AMBRA Verlag in Wien (vormals Springer Wien|New York) erschienen. Es umfasst 256 Seiten und mehr als 450 Abbildungen, davon rund 250 in Farbe.

Hier ein Blick ins Buch. (Pdf, 26 Seiten, 1MB)

Angaben zur Buchvernissage folgen. Bis dahin kann das Buch im Fachhandel erworben oder im Internet bestellt werden:

zum Beispiel hier: 
ex Libris | Amazon | de Gruyter

Das Antiquariatsgerümpel von morgen

„Davon abgesehen ist die Sache aber nicht gerade modern!“, mokierte sich Kokoschka.

„Die Moderne von heute ist das Antiquariatsgerümpel von morgen, junger Mann“, sagte ich ihm ins Gesicht. „Das gilt auch für Sie! Ihre sogenannte Moderne interessiert mich nicht. Ich male nicht, damit etwas modern ist. Ich male, damit das Gemälde existiert und das Gemalte bleibt! Rotzbub!“

aus „Das Geisterschiff“ von Egyd Gstättner

(via Alexander Peer, der hier eine Rezension des Buches publiziert hat.)

Ein hübsches Zitat zum Modern-Sein und zur Modernität der Avantgarde: Während es Kokoschka in erster Linie darum zu gehen scheint, ob eine Sache „modern“ ist im Sinne der von den Modernisten behaupteten Idee der Moderne, geht es dem Ich-Erzähler nicht in erster Linie darum, ob eine Sache irgendwie neu, modern oder anders ist, sondern ob sie gut und dauerhaft ist. (Dass dazu das gehört, dass eine Sache zeitgenössisch  ist, wird dabei nicht bestritten.)

Ein Argument, dass sich durch das unausweichliche Vorhandensein der Architektur im öffentlichen Raum potenziert, kann  doch jeder, der das will, ahnungs- und achtlos an einem Kokoschka vorbeigehen. Nicht aber am Museum, in dem er hängt.

Und natürlich ist „Rotzbub“ eine vorbildliche Beschimpfung für einen Modernisten.