Im Hinterland des aktuellen Frontlinienverlaufs

In der Rubrik Schwerpunkt: Neu, aber unter dem Titel Altneu hat Cornelia Dörries im Deutschen Architektenblatt  einen erfreulichen Text und ein Interview über Midcomfort publiziert. (Zusammen mit einem Portrait voller Weltschmerz, das allerdings – anders als in der Bildunterschrift angegeben – nicht von Stefan Müller, sondern von  Andreas Buschmann ist.) Mein Lieblingssatz aus dem Text:

Dass Imhof in seiner Einleitung ausgerechnet die Analogie von Sprache und Architektur bemüht, hat angesichts der durchgängig wunderbar lesbaren Ausführungen seine Berechtigung. Doch auch darüber hinaus, denn wer Architektur als Sprache des menschlichen Behaust-Seins versteht, wird dieses Buch wie ein grammatisches Nachschlagewerk der Baukunst nutzen können.

Dass die Antworten zuweilen vielleicht etwas stark komprimiert scheinen, dürfte daran liegen, dass ich mehr als eine halbe Stunde auf die bedauernswerte Frau Dörries eingeredet habe und sie daraus irgendwie ein lesbares Interview produzieren musste.

Hinweis:
In der verlinkten Online-Version fehlt die erste Frage des Interviews. Sie würde lauten: „Sie sind mit Anfang 40 noch ein recht junger Architekt. Was hat Sie zu einem Buch bewogen, das sich mit Althergebrachtem beschäftigt?“

Nachtrag 16.01.2015: Nun ist zwar die erste Frage aufgetaucht, dafür fehlt jetzt die zweite. Sie lautet: Fühlen Sie sich mit Ihrer kritischen Haltung zur klassischen Moderne als Einzelgänger?

Nachtrag 05.02.2015: Jetzt ist alles korrekt. Alle Fragen sind da und auch die Bildcredits sind korrekt.  

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