19.1.2010
Bereits kurz vor Weihnachten ist wie jedes Jahr eine neue Ausgabe von Midcomfort erschienen. Die N°5 unserer Publikation widmet sich Fragen der Materialisierung im Zusammenhang mit der Erzeugung von Komfort im Wohnungsbau. Wir gehen der Frrage nach, welche Rolle den verwendeten Materialien im heutigen Wohnungsbau zukommen kann und mit welchen Entwurfsstrategien im Rahmen eines begrenzten Budgets architektonisch, ökologisch und ökonomische Raumstimmung geschaffen werden kann. Viele Beispiele sowie zwei ausführlicher vorgestellte Bauten aus jüngerer Zeit illustrieren unsere Thesen.
Das Heft kann per Email an sik@arch.ethz.ch zum Preis von Sfr.15.-/€ 10.- bestellt werden.
1.12.2008
Bald erscheint die vierte Ausgabe von Midcomfort. Als Appetithäppchen erscheinen hier einige Bilder aus dem Heft, in der Art eines Adventskalenders. Weder wird hier aber das Thema des Heftes verraten noch die Bilder in einen grösseren Zusammenhang gestellt – dies folgt dann am 17. Dezember. Die ersten fünf, die bis dahin das Thema richtig erraten und mir eine entsprechende Mail schreiben, erhalten ein Exemplar kostenlos. Die richtige Anwort war noch nicht unter den Einsendungen, tut mir leid. Nein, das Heft handelt nicht von faschistischer Architektur.
Folgende Hinweise haben wir bis jetzt publiziert:
- Segantini – eine harmlose Bergszene
- Casa del Fascio – aber nicht jenes, das alle immer publizieren
- Crystal Palace, Innenansicht
- Ernst Jandl mit einem Gedicht über Hitler und Christus
- Rudolf Perco, der bürgerliche Arbeitersohn, der für die Faschisten baute
18.11.2008
Bald erscheint die vierte Ausgabe von Midcomfort. Als Appetithäppchen erscheinen hier einige Bilder aus dem Heft, in der Art eines Adventskalenders. Weder wird hier aber das Thema des Heftes verraten noch die Bilder in einen grösseren Zusammenhang gestellt – dies folgt dann am 17. Dezember.
Ihre eigene Rolle werden auch in dieser Ausgabe die Bildunterschriften wahrnehmen. Sie erzählen oft ihre eigene kleine Geschichte und sollen so der notorisch bildsüchtige Architektenschaft die Angst vor dem Lesen nehmen.

Perco, ein Wagner-Schueler, stammt aus einer Arbeiterfamilie und war in den 20er Jahren als Sozialdemokrat ein wichtiger Architekt des Wohnbauprogramm der Stadt Wien. Trotzdem schreibt Helmut Weihsmann ueber den Holy-Hof: «Das «Pathos der Roten Festung» erreichte bei diesem Bau einen einstweiligen Hoehepunkt, vermittelt aber den hilflosen Versuch eines Buergerlichen,
den symbolischen «Klassenkampf» in der Wohnhausarchitektur darzustellen.
» Neben dem Stilmittel der Symmetrie war eine vorwiegend durch Balkone gebildete Plastizitaet
des Baukoerpers das wichtigste, architekonische Ausdrucksmittel Percos. Wohnqualitaet war in Bezug auf Ausssenräume zweitrangig. In den 30er und 40er Jahren stellte Perco seine monumentale Architektur in den Dienst der nationalsozialistischen Repraesentationsbeduerfnisse.
Insofern kann man Weihsmanns Kritik doch ein Stück weit nachvollziehen.
18.11.2008
Bald erscheint die vierte Ausgabe von Midcomfort. Als Appetithäppchen erscheinen hier einige Bilder aus dem Hef, in der Art eines Adventskalenders. Weder wird hier aber das Thema des Heftes verraten noch die Bilder in einen grösseren Zusammenhang gestellt – dies folgt dann am 18. Dezember 2008
heute in der Form eines Gedichts von Ernst Jandl:
motto 1 auch hitler war ein österreicher
nicht nur christus
motto 2 hermann sei ein
fesches haus
komm auf den balkon heraus
(WienerVolksspruch, 1938)
18.11.2008
Bald erscheint die vierte Ausgabe von Midcomfort. Als Appetithäppchen erscheinen hier einige Bilder aus dem Hef, in der Art eines Adventskalenders. Weder wird hier aber das Thema des Heftes verraten noch die Bilder in einen grösseren Zusammenhang gestellt – dies folgt dann am 18. Dezember 2008
heute: Crystal Palace, 1851
